Der Projektwettbewerb umfasst die Umnutzung eines bestehenden Verwaltungsgebäudes aus den 1960er Jahren in ein Wohngebäude mit 35 Kleineinheiten für 1-3 Personenhaushalte. Ergänzend war die Integration kollektiv genutzter Atelier-/Coworking und Versammlungsräumlichkeiten gefordert. Die öffentlichen Nutzungen besetzen Flächen der ehemaligen Einstellhalle und werden über einen zentralen Hallenraum ab dem Treppenhaus de Wohngebäudes erschlossen. Dachterrassen mit Sommerküche Runden das gemeinschaftliche Angebot ab.Die Wohntypologie entwickelt sich stark aus der Logik der bestehenden Tragstruktur und antwortet mit einer nordseitigen Laubengangerschliessung, stringent organisierten Nasszellen/- Küchenbereichen und entwickelt gegen Süden eine vielfältig nutzbares Gefüge aus Wohn- und Schlafzimmern. Auf engstem Raum gelingt es für die Regelwohnung zwei vollwertige, abtrennbare Zimmer anzubieten und damit einer Vielzahl von Lebensentwürfen gerecht zu werden.